Willkommen auf meiner neuen Seite!

Sie ist endlich da, meine neue Seite – Curry On! hat ein neues Gewand. Und nicht nur das, ich werde Sie jetzt regelmäßig auf dem Laufenden halten über viele interessante Fakten rund um die indisch-vegatarische Küche: neue Kurstermine, exotische Rezepte, Warenkunde, Gewürze und vieles mehr. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.

Ich möchte mit einer kleinen Warenkunde beginnen, und zwar mit Z wie Zimt, dem letzten Buchstaben des Alphabets, der aufgrund der Vorweihnachtszeit heute mal den Anfang machen darf. Hierzulande bringt man Zimt meist mit weihnachtlichem Naschwerk in Verbindung, in der indischen Küche jedoch kommt er oft und sehr vielfältig – und bei Weitem nicht nur in Süßspeisen – zum Einsatz: Ganze Zimtstangen verleihen Reis-, Linsen-, Fleisch- und Gemüsegerichten ein dezentes, aber typisch warmes, liebliches Aroma. Gemahlen ist Zimt wichtiger Bestandteil vieler Gewürzmischungen.

Echter Zimt, auch Ceylon-Zimt oder Kaneel genannt

Man unterschiedet zwischen echtem oder Ceylon-Zimt (Cinnamomum zeylanicum, hellbraune, fest aufgerollte Stangen, auch Kaneel genannt) und Kassia oder chinesischem Zimt (Cinnamomum cassia, dunkelbraune, unterschiedlich große Borkenstreifen). Beide Sorten werden aus der Rinde von immergrünen Bäumen gewonnen, die zu den Lorbeergewächsen zählen. In der indischen Küche wird meist mit dem geschmacklich etwas kräftigeren Kassia gekocht, in der westlichen Küche bevorzugt mit Kaneel.

Zimt ist nicht nur schmackhaft, sondern – wie alle Gewürze – auch sehr gesund. Die arzneilich wirksamen Bestandteile sind in den ätherischen Ölen enthalten und besitzen u. a. entzündungshemmende, schmerzstillende und blutverdünnende Eigenschaften. Schon im Mittelalter wurde Zimt gegen Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen eingesetzt.

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